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Letzte Änderung
13.09.2011

Winterdienst auf Radwegen

Anfrage an die Verwaltung im Umweltausschuss am 17.08.11

Norderstedt, 16.08.2011

Winterdienst auf Radwegen – Vorlage M 11/0163 vom 21.04.2011

Anfrage

Wir nehmen Bezug auf das von der Stadtverwaltung definierte „Hauptradroutennetz“ (s. Anlage oder http://www.norderstedt.de/media/custom/1087_8170_1.PDF?1300815211).

Vorbemerkung:

In der Vorlage M 11/0163 beantwortete die Verwaltung bereits eine Anfrage von Herrn Rolf Jungbluth (ADFC) und nennt die Kosten für den Winterdienst auf einem von ihm ausgearbeiteten Routennetz. Mit der Definition städtischer „Hauptrouten“ liegt aber inzwischen ein anderes und mit flankierenden Maßnahmen (z.B. Ausschilderungen) unterstütztes Streckennetz vor, auf das die GALiN sich – auch nach Rücksprache mit dem ADFC – einigen kann. Vor einer etwaigen Beantragung der Aufnahme eines Winterdienstes auf diesen Rad-Hauptrouten benötigen wir jedoch die Kosten für eine solche Maßnahme, die sich von den Zahlen in der genannten Vorlage wohl deutlich unterscheiden werden. Daher folgende Frage:

Welche Kosten für einen Winterdienst entstehen, wenn das städtische Hauptradrouten-Netz zuzüglich der Radwege folgender Straßen geräumt wird:

  • Friedrichsgaber Weg zwischen Waldstraße und Oadby-and-Wigston-Straße
  • Marommer Straße
  • Kohfurth/Berliner Allee zwischen Marommer Straße und Herold-Center
  • Am Hallenbad von Ulzburger Straße bis ARRIBA

a) bei Räumung binnen sechs Stunden?

b) bei Räumung binnen neun Stunden?

Dabei sind Streckenabschnitte, auf denen der Radverkehr auf der Straße abgewickelt wird freilich ebenso herauszurechnen, wie diejenigen Strecken, die ohnehin vom Kreis (beispielsweise Schleswig-Holstein-Straße) oder aus gesetzlichen Verpflichtungen heraus schon jetzt von der Stadt geräumt werden.

Abweichend von der Berechnung des Betriebsamtes in seiner Stellungnahme vom 21.04.2011 (Vorlage M 11/0163) soll von einer Räumung der Radrouten binnen sechs, bzw. neun Stunden (anstatt drei) ausgegangen werden, um den Personal- und Materialaufwand zu senken. Einen solchen Zeitkorridor halten wir für ausreichend, um eine hohe, festgefahrene Schneedecke zu verhindern, die vor allem für Behinderungen und hohe Unfallgefahr sorgt.

Wir bitten um Beantwortung unserer Fragen in der Sitzung des Umweltausschusses am 21.09.2011.

Ariane Last

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