GALiN-Antrag vom 17.10.09 im Stadtwerkeausschuss am 28.10.2009
Herrn Wolfgang Schmidt
Vorsitzender Stadtwerkeausschuss
Änderung der Heizölreferenz für Gaspreise
Sehr geehrter Herr Schmidt,
zur nächsten Sitzung des Stadtwerkeausschuß stellt die GALiN folgenden
Antrag:
Die Werkleitung wird gebeten, die Erdgasverkaufspreise auf Grundlage der gefallenen Heizölreferenzpreise neu zu berechnen und etwaige Preisvorteile schnellstmöglich an die Verbraucher weiterzugeben.
Begründung:
Derzeitig basiert die Berechnung von Erdgasverkaufspreisen weitgehend auf prognostizierten Heizölreferenzpreise. Der Gasbezug beruht dagegen auf den tatsächlichen Heizölpreisen, d.h. vom Statistischen Bundesamt ermittelten Werten. Grundsätzlich sollen Preisveränderungen im Gasbezug prozentual im Gleichklang an die Kunden weitergegeben werden. Das kann aber nur funktionieren, wenn die Prognosen eintreffen und nur unwesentlich von den wirklichen Heizölpreisen abweichen.Gegenüber der Prognose im Stadtwerkeausschuß vom 8.7.2009 sind die zwischenzeitlich bekannten Heizölreferenzpreise des Statistischen Bundesamtes im Mittel unter den Erwartungen. Der derzeitige Erdgasverkaufspreis ist daher zu hoch. Die fiktive Berechnung vom September hatte eine Preisreduzierung um 0,1 ct/kWh ergeben. Auch der im August und September vom Statistischen Bundesamt ermittelte Wert liegt wiederum unter den Erwartungen, also ein weiteres Signal für Preisspielraum nach unten. Daher sollte eine Neuberechnung erfolgen und die zu erwartende Erdgaspreisreduzierung schnellstmöglich an den Kunden weitergegeben werden.