Das jetzt vorgelegte „Verkehrskonzept Garstedt“ hat auch Pro und Contra einer Verlängerung der Berliner Allee nach Süden untersucht. Dabei kommt der von der Stadtplanung beauftragte Gutachter zu dem Ergebnis, dass ein Durchstich der Berliner Allee zur Tannenhofstraße eine Entlastung für den Knotenpunkt Achternfelde/ Ochsenzoller Straße bringt. Zudem führt seine Bewertung zu der Feststellung, dass die Kombination mit der nördlichen Verlängerung der Berliner Allee nicht zu einer signifikanten Zunahme des Durchgangsverkehrs führen würde.
Die GALiN Fraktion erkennt auch nach dieser Prüfung keinen Bedarf für einen Durchstich der Berliner Allee nach Süden. „Weshalb sollen wir in das Wohnquartier rund um die Tannenhofstraße zusätzlichen Durchgangsverkehr holen, ohne dass die wesentlichen Durchgangsstraßen, Friedrichsgaber Weg/Niendorfer Straße, eine Entlastung erfahren?“ fragt Maren Plaschnick, Fraktionsvorsitzende der GALiN. „Wir fühlen uns unverändert an unsere Zusage gebunden, aus der verlängerten Berliner Allee keine Direktverbindung über Tannenhofstraße und Ohechaussee zur Autobahn zu schaffen.“
Statt einer Straße will die GALiN Fraktion auf dem entsprechenden Grundstück Wohnraum schaffen. Darin weiß sie sich bisher mit den anderen Fraktionen einig und hofft, dass das so bleibt.