Abrupt hat die CDU die Befriedung zur Landesgartenschau im Stadtpark mit einem Antrag zur Stadtvertretung am 14. Dezember aufgekündigt. Darin beantragt sie den Bau einer Wasserski-Anlage, auf deren Realisierung wegen fehlender Akzeptanz in der Bevölkerung, besonders der vielen betroffenen Anlieger, die Stadtpark GmbH bisher verzichtet hat.
Da sich der Betrieb einer Wasserski-Anlage ökonomisch nur darstellen lässt, wenn dort ganzjährig Events stattfinden, war der Bau wegen der befürchteten Lärmentwicklung von Anfang an heftig umstritten. Remmidemmi wollen die Bürgerinnen und Bürger in Harksheide nicht! Gefeiert wird nämlich auch ohne Wasserski auf dem Gelände am Ufer, wie sich bei Hamburg-Wasserski nachlesen lässt. Derzeit beworben werden betriebliche Weihnachtsfeiern.
Möglich und mehrheitsfähig wird der Antrag der CDU allein durch den Wechsel der Stadtvertreterin Doris Vorpahl zur CDU. Gerade dieser Umstand sollte den Antragsteller Günther Nicolai mit seiner Fraktion doch eigentlich daran hindern, so massiv gegen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu verstoßen. Denn die CDU verfügt über keine in einer demokratischen Wahl ehrlich erworbene Mehrheit für dieses Projekt. Im Gegenteil! Gerade die GALiN Fraktion, die sich von Anfang an vehement gegen die Wasserski-Anlage ausgesprochen hatte, erzielte bei der Kommunalwahl in den betreffenden Wahlbezirken ihre besten Ergebnisse!
„Wir brauchen keine Wasserski-Anlage, die jedes Wochenende beim Remmidemmi mit dem Beachclub des Strandbades und der Open-Air-Bühne wetteifert,“ stellt die Stadtvertreterin Maren Plaschnick für die GALiN Fraktion fest. „In Stuttgart kämpfen Politik und Bürgerschaft um eine grüne Parklandschaft in Norderstedt gibt’s den kleinen Hansa-Park, sozusagen einen Hansi-Park“.