Zu einem Regionalbesuch konnte GALiN-Fraktionsvorsitzende Anette Reinders am Freitagmorgen die grüne Landtagsabgeordnete Monika Heinold begrüßen. Im Mittelpunkt des Besuches stand ein gemeinsames Gespräch mit der Oberbürgermeisterkandidatin von SPD und GALiN, Katharina Kriston, beim Norderstedter Verein „Der Kinder wegen“. In den Räumen des „Schülergartens“ an der Heidbergschule wurden sie von Vorstandsmitglied Klaus Dorß und der Geschäftsführerin Tanja Pilkowski sowie dem Leiter des Schülergartens, Tom Wolf, und der Leiterin des „Lila Löwe“, Solveig Doguhnke, über die Arbeit des Vereins informiert. Die konzeptionellen Vorstellungen des Vereins, Kinder vom Krippenalter bis zum Ende des Grundschulalters in einer Einrichtung zu betreuen, stieß bei den Politikerinnen auf starkes Interesse und sie bedauerten, dass der Verein dieses Konzept bislang nicht umsetzen konnte. Auch das neuste Projekt, gemeinsam mit anderen sozialen Einrichtungen, ein Mehrgenerationenhaus aufzubauen, wurde begrüßt. Weitere Gesprächsthemen waren die drohenden Kürzungen der Landesmittel für den Kitabereich, die Umsetzung des Rechtsanspruches auf einen Krippenplatz, die fehlenden Betreuungsmöglichkeiten für Grundschulkinder, gesunde Ernährung und die Weiterentwicklung der Erzieherausbildung.
Nach dem Rundgang durch die Einrichtung erklärte Monika Heinold: „Die Verzahnung von Kindergarten und Schule ist noch nicht befriedigend gelöst. Hier müssen zukünftig Lösungen gefunden werden, die eine optimale Betreuung von Grundschulkindern nach der Schule und in den Ferien ermöglicht. Ein Nebeneinander von unterschiedlichen Betreuungssystemen, also Hort und offene Ganztagsschule, ist nicht zielführend.“
Oberbürgermeisterkandidatin Katharina Kriston zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Vereins. „Es ist toll, was durch das Engagement von Eltern in Norderstedt aufgebaut worden ist. Bei meinen Besuchen in verschiedenen Kindertageseinrichtungen konnte ich feststellen, welche gute Arbeit in den Norderstedter Kitas geleistet wird. Als Oberbürgermeisterin werde ich mich dafür einsetzen, dass das Angebot bedarfsdeckend ausgebaut wird.“
Nach dem Besuch im „Schülergarten“ ging es für die drei Politikerinnen an den Infostand auf dem Garstedter Wochenmarkt, wo sie eine Reihe von Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern führten. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sie feststellen, dass Oberbürgermeisterkandidatin Katharina Kriston inzwischen einen hohen Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung hat.