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Letzte Änderung
13.04.2010

Fahrradparkhaus

PRESSEMITTEILUNG vom 03.04.2010

Wird ein Fahrrad-Parkhaus endlich Wirklichkeit?

Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr hat die Verwaltung jetzt die Skizze eines Fahrrad-Parkhauses mit Werkstatt und Laden als Teil der P+R Anlage Nord zwischen Rathauskomplex und U-Bahn/AKN-Trasse vorgestellt. Damit würden rund 250 sichere Abstellplätze für Fahrräder zentral in Norderstedt-Mitte geschaffen. Die Baukosten werden auf insgesamt ca. 550.000 Euro geschätzt. Also endlich die preiswerte Umsetzung eines langjährigen Beschlusses?

„In der Diskussion zeigte sich schnell, dass – wie so oft – der Planungs-Teufel im Detail steckt,“ sagt dazu Maren Plaschnick, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der GALiN. Fragen über die künftige Verkehrsführung für die Pkw, die Verwendung von dort verbauten Städtebauförderungsmitteln bis hin zur Dauer einer notwendigen B-Plan-Änderung (mindestens zehn bis zwölf Monate). Anders als bei Auto-Tiefgaragen, ließ es sich die CDU auch diesmal nicht nehmen, die „Wirtschaftlichkeit“ eines solchen Fahrrad-Parkhaus-Baus anzumahnen.

„Wie sich in den Akten nachlesen lässt, haben SPD und Grüne Alternative bereits 2001 in der Stadtvertretung mit Mehrheit eine solche sichere Fahrrad-Abstellanlage beschlossen,“ stellt die GALiN-Stadtvertreterin dazu fest. „Dieser Beschluss wurde im Januar 2009 im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr bekräftigt und konkretisiert. Nach neun(!) Jahren Untätigkeit und hinhaltendem Taktieren der Stadtverwaltung erwarten wir jetzt endlich mehr als nur ein nettes Wahlkampf-Foto des Oberbürgermeisters vor einer groben Skizze.“

„So, wie es momentan aussieht, werden für ein Fahrrad-Parkhaus in Norderstedt-Mitte erneut mehr Hindernisse errichtet als abgebaut,“ fürchtet Plaschnick und verweist darauf, dass eine geänderte Skizze dem Ausschuss erst nach der OberbürgermeisterIn-Wahl vorgelegt werden soll. „Beim Thema „Fahrrad“ fehlte es der Stadtverwaltung bisher ganz entschieden an Umsetzungswillen – wenn man einmal von ein paar wohlfeilen Klängen pünktlich zur Wahl absieht,“ so die Stadtvertreterin abschließend.

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