PRESSEMITTEILUNG vom 31.03.2010
Klimaverbesserung in Norderstedt
„Endlich hat auch in Norderstedt der Klimaschutz wieder eine Chance“ sagt Michael Ramcke von der GALiN. Denn gerade erst musste die Stadtverwaltung im Umweltausschuss eingestehen, dass sie das von der Stadtvertretung beschlossene Klimaschutzziel von minus 50% CO2 im Jahr 2010 verglichen mit 1990 um Längen verfehlen wird. Der Grund ist so einfach wie traurig den Oberbürgermeister interessiert der Klimaschutz nicht sonderlich. Die Handlungsdefizite der Vergangenheit macht die Tabelle der Stadt Norderstedt (Fachbereich Umwelt) deutlich:
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2005 |
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2008 |
2010 |
| tatsächliche Veränderung vs. 1990 |
-11% |
-16% |
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| Ziel (Beschluss Stadtvertretung) |
-15% |
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-50% |
Nun soll zumindest das Ziel der EU ins Visier genommen werden: minus 35% CO2 bis 2030. Auf Antrag von GALiN, SPD und DIE LINKE hat der Umweltausschuss daher die Stadt beauftragt, nach dem erfolgreichen Modell der Stadt Münster einen Klimapakt ins Leben zu rufen. Ziel ist es, dass möglichst viele Norderstedter eine freiwillige Selbstverpflichtung eingehen, um im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zum Klimaschutz beizutragen. Im Fachbereich Umwelt ist man optimistisch, dass allein mit diesem Klimapakt 10-15% CO2 eingespart werden können. Nach der Planungsphase wird der Fachbereich Umwelt mit dem Klimapakt in die Öffentlichkeit gehen, um möglichst viele Klimafreunde zu gewinnen.
Und für jeden wird es dann eine Möglichkeit geben, zum Klimaschutz beizutragen, beispielsweise: Licht und Geräte ausschalten, wenn man sie nicht benötigt; anstatt sich ein teures Fitness Center zu leisten, macht man die täglichen Besorgungen mit dem Fahrrad; energieeffiziente Haushaltsgeräte anstelle von Energiefressern oder Wäsche natürlich trocknen lassen anstelle den Trockner zu bemühen.
„Es ist weder schwer noch teuer sich durch eigene Maßnahmen am Klimaschutz zu beteiligen“ meint Ramcke abschließend.