Beharrlichkeit das kennzeichnet die GALiN Fraktion in Sachen Kinderbetreuung schon seit langem.
Auf seiner jüngsten Sitzung nun folgten die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses mit großer Mehrheit einem weiteren GALiN Antrag zur Verbesserung der personellen Ausstattung in der sog. Modulbetreuung (Baukastensystem). Die Betreuerinnen in den Grundschulhorten Pellwormstraße, Harksheide Nord, Niendorfer Straße und Friedrichsgabe dürfen sich freuen. „Mit dieser Maßnahme gehen wir einen weiteren, kleinen Schritt. Es wird sichergestellt, das Ausfall- und Verfügungszeiten künftig nicht länger durch die Mitarbeiterinnen der Horte aufgefangen werden müssen. Darüber hinaus wird sich die Ferienbetreuung deutlich entspannen“, stellt JHA-Mitglied Christine Müller fest. Aus Sicht der GALiN muss aber noch mehr getan werden, da die personelle, räumliche und sächliche Ausstattung der Modulgruppen nicht den pädagogischen Notwendigkeiten entspricht.
Insgesamt beinhaltet der gefasste Beschluss ein Plus von 2,25 Stellen. Die Mehrkosten beziffert die Verwaltung mit ca. 91.000 EUR. „Wir werden uns in gewohnt beharrlicher Form dafür einsetzen, dass die Mittel im Nachtragshaushalt 2010 bereit gestellt werden.“
Ziel der GALiN Fraktion wird es grundsätzlich bleiben, die Ganztagsbetreuung von Schulkindern an den Bedürfnissen von Eltern und Kindern zu orientieren. Die Diskussion im Ausschuss hat deutlich gezeigt, dass reines ‚Kästchendenken’ im Sinne von Aufbewahrung in ‚Hort’, ‚Modul’ oder auch ‚Offene Ganztagsgrundschule’ nicht mehr ausreicht.
"Die GALiN arbeitet an passgenauen Lösungen, die das Kind in den Mittelpunkt stellen und die stadtteilbezogen auch ganz unterschiedlich organisiert sein können“, so Christine Müller abschließend.
Die GALiN Fraktion wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Ganztagsbetreuung so ausgestaltet wird, dass sie für Eltern verlässlich, bezahlbar, aber vor allem kindgerecht erfolgt.