PRESSEMITTEILUNG vom 03.03.09
Mehr Gerechtigkeit bei der Schulkindbetreuung
Der Jugendhilfeausschuss hat auf seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, dass für die städtischen Modulgruppen künftig auch die Sozialstaffel für Kindertagesstätten zur Anwendung kommt. Bei den Modulgruppen handelt es sich um ein Betreuungsangebot an den Schulen, das für viele Eltern derzeit einen Ersatz für fehlende Hortplätze darstellt. Der von SPD und GALiN eingebrachte Antrag hatte nicht nur zum Ziel, Eltern mit geringem Einkommen eine Ermäßigung des Betreuungsentgeltes zu ermöglichen, sondern beinhaltete auch die Absenkung des Verpflegungsgeldes auf 35 Euro.
„Mit dem jetzigen Beschluss hat der Ausschuss ein Stück Gerechtigkeit bei der Betreuung von Schulkindern hergestellt“, sagt GALiN-Fraktionsvorsitzende Anette Reinders. „Denn bislang mussten Eltern, die keinen Hortplatz bekamen, nicht nur eine schlechtere pädagogische Qualität in Kauf nehmen, sondern auch noch vergleichweise höhere Beiträge zahlen.“
Der Ausschuss beschloss ebenfalls, dass diese Regelungen zukünftig auch für die nichtstädtischen Modulgruppen gelten sollen. Hier erwartet der Jugendhilfeausschuss in Kürze einen weiteren Regelungsvorschlag von der Verwaltung.
GALiN und SPD haben mit diesem Antrag erneut ihr Engagement für die Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen in Norderstedt bewiesen. „Es freut uns aber auch, dass die Fraktionen von FDP und CDU die Zeichen der Zeit erkannt haben und konstruktiv an Lösungen im Kinder- und Jugendbereich mitarbeiten“, so Anette Reinders abschließend.