Betrübt aber nicht mutlos
Enttäuschung nach dem Planfeststellungsbeschluss zum Stadtpark
Enttäuscht hat die GALiN Fraktion auf den von der Unteren Wasserbehörde ergangenen Planfeststellungsbeschluss zum „Seepark“ im Stadtparkgelände reagiert. „Wie ist es möglich, dass bei rund 850 Einwendungen nicht eine einzige dabei gewesen sein soll, deren Anregungen und Bedenken berücksichtigt wurden?“ fragt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GALiN, Maren Plaschnick. „Statt nun den Versuch zu starten, die Zweifler vom in der Bevölkerung abgelehnten Konzept zu überzeugen, würde ich mir wünschen, dass die Geschäftsleitung ihre Pläne unaufgefordert überarbeitet.“
Die GALiN Fraktion fordert unverändert, auf den Bau der Wasserskianlage und den Abriss des Fledermaus-Damms zu verzichten. Als Kontrastangebot zum großen, spaßigen Arriba sollte es im Stadtpark ein kleines, einfaches Naturbad geben, für das man nicht den halben Nordsee zuschütten muss. Hier ist auch der Oberbürgermeister gefordert, der in der Stadtvertretung erklärt hat, dass er keine Probleme habe, auf die Wasserskianlage zu verzichten, wenn sie nicht gewollt sei.
„Sollte die Geschäftsleitung der Stadtpark Norderstedt GmbH nicht von sich aus auf bestimmte, bei Kritikern besonders umstrittene, Baumaßnahmen des Nachnutzungs-konzepts für den Stadtpark verzichten, muss ein politischer Beschluss her,“ fordert Plaschnick. „Es kann nicht sein, dass städtische Bedienstete Baumaßnahmen gegen den erklärten Willen der Bevölkerung durchziehen.“