PRESSEMITTEILUNG vom 24.09.2007
Ökostrom für städtische Einrichtungen
Die Grüne Alternative Liste in Norderstedt (GALiN) hat für die nächste Sitzung des Hauptausschusses am 01. Oktober einen Antrag gestellt mit dem Ziel, die Stromversorgung der Stadt auf einen Ökostromtarif umzustellen. Ebenso werden die städtischen Gesellschaften gebeten, für ihre Bereiche regenerative Energie zu beziehen.
Die Verwaltung soll beauftragt werden, mit den Stadtwerken einen Ökostromtarif für Großabnehmer auszuhandeln, wobei darauf geachtet werden soll, dass der Strom zu 100% aus regenerativen Quellen bezogen wird.
Das Problem des Klimawandels wird immer drängender, denn es bleibt immer weniger Zeit für eine radikale Umsteuerung. Selbst optimistische Prognosen sagen eine Erderwärmung bis 2050 um 3 Grad voraus mit verheerenden Folgen wie Dürren und Hungersnöten, Wirbelstürmen und dem Ansteigen des Meeresspiegels.
„Im Kampf gegen die Treibhausgase sollte die Stadt Norderstedt mit gutem Beispiel vorangehen und den Strombezug deshalb auf Ökostrom aus regenerativen Quellen umstellen“, erklärt Anette Reinders, Fraktionsvorsitzende der GALiN. Denn die Stadt kann das eigene Ziel, den CO2-Ausstoss bis zum Jahr 2010 um 50 % zu verringern, nur noch mit großen Anstrengungen erreichen.
Die GALiN-Fraktion geht davon aus, dass die Stadt als Großabnehmer einen Sondertarif mit den Stadtwerken aushandeln kann. „Letztlich“, so Anette Reinders weiter, „werden sich die Mehrkosten aber langfristig nicht nur für unsere Bürgerinnen und Bürger sondern für alle Menschen rechnen.“