Pressemitteilung vom 08.08.07
Hella Schmitt (CDU) legt ihr Mandat und alle Ämter nieder
Die GALiN Fraktion bedauert Hella Schmitts Entscheidung, ihr Mandat als Stadtvertreterin und damit alle Ämter niederzulegen. Trotz unterschiedlicher Auffassung in vielen Sachthemen, war ihr politisches Engagement auch immer getragen von Respekt für die Meinung anderer und dem Wunsch, eine angemessene Lösung für die Probleme zu finden. Damit war sie in der Ära Grote unter den aktiven CDUlern eine Rarität.
„Ich habe Hella Schmitt in der Politik gemocht, weil es ihr offensichtlich um Kultur in dieser Stadt und nicht um persönliche Denkmale ging“, sagt die Stadtvertreterin Maren Plaschnick (GALiN), die mit ihr viele Jahre im Ausschuss für Kultur und Städtepartnerschaft diskutiert hat. „Unterschiedliche Positionen schärfen ja auch die eigene Argumentation und zwingen zu gedanklicher Präzision - wenn man denn will.“
Der Frust muss so groß gewesen sein, dass sich Hella Schmitt nicht einmal mehr die wenigen Monate bis zur nächsten Kommunalwahl antun mochte. Welche Atmosphäre in der CDU-Fraktion herrscht, wurde ja zumindest ansatzweise deutlich, als die Stadtvertreter Günther Döscher und Christoph Prüfer austraten und sich der FDP-Fraktion anschlossen. Die Stadtvertreterin Hella Schmitt hat jetzt gleich Tabula rasa gemacht. Das Fähnlein der Aufrechten ist kleiner geworden.