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Freie Fahrt für den Schienenflieger
Mit Enttäuschung hat die GALiN-Fraktion die Erklärung von Wirtschaftsminister Austermann, den Schienenflieger/Metroexpress aus finanziellen Erwägungen aufs Abstellgleis fahren zu lassen, zur Kenntnis genommen.
Während noch wenige Tage vorher Innenminister Stegner die Stärkung der Achse Norderstedt-Neumünster-Kiel durch die Bildung einer Verwaltungsregion aus den Kreisen Segeberg, Neumünster, Rendsburg-Eckernförde und Kiel verkündet hat, erfolgt nun durch den Wirtschaftsminister das Aus für das innovative Konzept einer schnellen Schienenverbindung auf dieser Verkehrsachse.
Gerade Norderstedt kann durch eine schnelle Schienenverbindung in die Hamburger City aber auch in die Landeshauptstadt erheblich profitieren, erklärt die GALiN-Fraktionsvorsitzende Anette Reinders. Nicht nur, weil das Wohnen in Norderstedt durch gute Bahnverbindung deutlich attraktiver wird, sondern weil damit auch der Gewerbestandort Norderstedt gestärkt wird. Schließlich ist die Zahl der Pendler, die zu Norderstedter Arbeitsplätzen fahren, fast genauso so groß wie die der Pendler, die außerhalb Norderstedts arbeiten.
Angesichts steigender Benzinpreise, sinkender Steuervorteile für Pendler und einer zunehmenden Verkehrsdichte auf unseren Strassen wird der schienengestützte Verkehr zu einer echten Alternative für viele Menschen in den Ballungsgebieten. Das Beispiel des Ausbaus der ICE-Strecke nach Berlin, der bestausgelasteten Bahnstrecke, macht deutlich, dass die Zukunft der Mobilität nicht auf der Straße liegt.
Die GALiN-Fraktion fordert die Kommunen entlang der möglichen Schienenfliegertrasse auf, sich zusammen zu schließen und gemeinsam mit dem Land eine Machbarkeitsstudie auf den Weg zu bringen, damit es hoffentlich in einigen Jahren heißt: Strecke frei für den Schienenflieger.
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