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Pressemitteilung vom 07.02.06
Kinder und Jugendliche <-> CDU
Zwei Welten treffen aufeinander
Ein weiteres Mal stellt die CDU unter Beweis, dass sie zwar in der Lage ist zur Kinder- Schul- und Jugendpolitik vollmundige Aussagen und Versprechungen vom Stapel zu lassen. Aber wenn es, von den Sportvereinen einmal abgesehen, um die konkrete Arbeit geht, versagt die Wahrnehmung von anstehenden Aufgaben oder der Wille zur Tat kläglich!
Dies ist das bedrückende Fazit, dass Ulrich Böttcher für die GALiN aus der letzten Sitzung des Ausschusses für junge Menschen zieht.
Was ist passiert?
Die Verwaltung hat gemeinsam mit dem Schulamt in Segeberg, den Grundschulen und nicht städtischen Kindertagesstätten in unserer Stadt einen Rahmenvertrag entwickelt, mit dem Ziel, den Übergang von der Kita in die Grundschule gemeinsam zu gestalten um diesem Umbruch im Leben eines Kindes nach Möglichkeit den Schrecken und die Belastungen die er mit sich bringen kann zu nehmen.
Eine gute Sache die man inhaltlich nur unterstützen kann, urteilt Günter Nikolai, Leiter einer Norderstedter Grundschule und Mitglied im besagten Ausschuss für die CDU.
Nun aber sollte in der Sitzung am letzten Mittwoch der Ausschuss beschließen, dass die Stadt als Träger ihrer Kindertagesstätten diesem Rahmenvertrag formal beitritt, wie es vorher schon diverse Grundschulen und Kitas ebenso wie der Schulrat getan haben.
Davon will die CDU aber nichts wissen. ...und damit es nicht ganz so beschämend klingt versteckt sie sich hinter einem klaren nicht jetzt und verweist auf eine in Vorbereitung befindliche Änderung des Schulgesetzes die zunächst abzuwarten sei.
Trotz mehrerer intensiver Nachfragen kommentiert Böttcher von der GALiN diesen unglaublichen Vorgang, wurde uns von den Kolleginnen und Kollegen nicht ein inhaltlich tragfähiges Argument geliefert, was es denn schaden könnte den Vertrag, als deutliches Signal der Zustimmung zu den beschriebenen Bemühungen, trotzdem jetzt zu unterzeichnen. Nach intensiven Versuchen des guten Zuredens, auch seitens der SPD und sogar der FDP, blieb die CDU bei ihrem klaren Ich will das nicht! und bügelte den Antrag mit ihrer Mehrheit ab.
Vor diesem Hintergrund kann man den städtischen Einrichtungen, die derart hängen gelassen worden sind, nur eins empfehlen:
Nehmen Sie den Text des Vertrages als Inhalt für eine Resolution und verabschieden Sie diese in Personal- und Elternversammlungen Ihrer Häuser als klares Bekenntnis zur Sache. Machen Sie deutlich, dass Fachkräfte und betroffene Kunden der Stadt in diesem Fall eine andere Meinung haben als die politische Mehrheitsfraktion, die sich so schwer tut mit klaren Aussagen zum Wohl und im Sinne unsere Kinder und Jugendlichen!
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