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Pressemitteilung vom 23.01.2006
Und wieder einmal - Jugend in Norderstedt
JuKuCa dicht - Soziales Zentrum abgerissen - Vorschlag zur Senkung / Abschaffung der Kitagebühren verleydent -für die Sportvereine noch mal schnell Geld locker gemacht
...und nun dies:
Eine ungewöhnlich geschlossene und entschlossene, engagierte Schulgemeinde hat zum Wohle der Schüler zwei große Projekte entwickelt, von denen eines in Bezug auf die Investitionen die Stadt überhaupt nichts , das verhältnismäßig wenig Geld kosten würde.
Das Gymnasium Harksheide will, wie inzwischen mehrfach berichtet, eine Lernwerkstatt auf dem Schulgelände errichten und zur Realisierung des offenen Ganztagsbetriebes, die Möglichkeit zur Ausgabe eines warmen Mittagessens schaffen Die dabei favorisierte Variante würde zumindest bis in die frühen Nachmittagsstunden eine recht kleine Sporthalle auf dem Gelände belegen.
Dazu sei noch erwähnt, dass in der Sitzung des Ausschusses für junge Menschen am 18. Januar 2006, in der diese Themen verhandelt wurden, auch von der Verwaltung berichtet wurde, dass es nach Abdeckung aller von den Norderstedter Vereinen eingebrachten Anforderungen noch freie Hallenzeiten in der Stadt gäbe.
Ulrich Böttcher, der für die GALiN in diesem Ausschuss mitarbeitet, freut sich zunächst:
Diese Schulgemeinschaft ist bis in die Zehenspitzen engagiert bei der Sache und hat hier nicht nur gut umsetzbare, sondern inhaltlich super durchdachte und ausgearbeitete Vorschläge auf den Tisch gebracht, die man als Stadt eigentlich nur unterstützen beziehungsweise nutzen kann!
Aber wir sind in Norderstedt, wo Herr Grote und seine CDU das Sagen haben.
Dem entsprach dann auch das Ergebnis dieser denkwürdigen Ausschusssitzung:
Eine Zusage zum Bau der Lernwerkstatt will diese gewählte Mehrheit erst dann endgültig diskutieren, wenn die Finanzierung steht. Es sollen also Spender gefunden werden, die auf Verdacht ihr Geld hergeben und sich auf Gedeih und Verderb den Launen der CDU ausliefern.
Und dass es in dieser Fraktion durchaus launig zugeht zeigt der Beschluss, die Schule solle zunächst in der räumlich schlechtesten Variante, die übrigens nicht umsonst zu haben ist, sondern die Stadt einiges Geld kosten würde, einen Probebetrieb bis zum Ende des Schuljahres durchführen, um den Bedarf nachzuweisen.
Ulrich Böttcher von der GALiN fragt sich da: Wie aussagefähig kann wohl das Ergebnis sein, wenn man mit dem zeitlich befristeten Betrieb in einer Imbissbude den Bedarf für ein Restaurant nachweisen soll?
Aber die CDU meint es natürlich nur gut. Sie stellt sogar in Aussicht, bis zum Ende des Testbetriebes mit der Entwicklung eigener Ideen zum Thema so weit gekommen zu sein, dass man dann darüber reden könne.
Dazu erneut Böttcher von der GALiN: Dieser Schulgemeinschaft des Gymnasiums Harksheide, nachdem dieses Thema nun schon seit dem letzten Jahr im Ausschuss diskutiert wird, jetzt eine solche Abfuhr zu erteilen, ist nichts anderes als eine glatte weit schallende Ohrfeige! Da redet Günter Nikolai für diese Partei der christlichen Demokraten so gerne von Mut, Visionen und Engagement, die unsere Stadt unbedingt brauchen würde und überall da, wo ihr Menschen begegnen die all dies aufbringen, werden sie nach Kräften mit Füßen getreten!
Wo bei dieser Art, Politik zu machen, die Menschen bleiben, die diese Gruppierung gewählt und erst recht, die sie nicht gewählt haben, darf man sich da wirklich zu recht fragen!
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