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Pressemitteilung vom 11. Oktober 2006
Es ist wieder soweit
die Stadtwerke erhöhen die Gaspreise
Zum 01.11. sollen erneut die Preise für Erdgas angehoben werden. Die Erhöhung wird nicht mit steigenden Einkaufspreisen begründet sondern mit der üblichen Argumentation, dass die Ölpreise gestiegen sind. Die letzte Gaspreiserhöhung war erst vor wenigen Monaten, im April 2006. Damals um satte 14%!
Zwar ist die geplante Erhöhung um 3% niedriger, als die Stadtwerke es sich ursprünglich wünschten. Angedacht war ein Anstieg um 5% und zwar schon einen Monat eher, nämlich zum 01.10.2006. Das kam aber anscheinend selbst den Stadtwerken etwas zu unverschämt vor. Schließlich bereiten sich bereits neue Anbieter darauf vor, in den Monopolbereich der Gasversorgung der Norderstedter Stadtwerke einzudringen und ihnen Konkurrenz zu machen. Da macht es sich nicht gut, wenn man sich allzu offensichtlich bei den Kunden bedient
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Die Ölpreise sind inzwischen übrigens schon wieder gesunken. Außerdem ist die Preiskoppelung von Öl und Erdgas sowieso ein überholtes Regularium aus der Anfangszeit der Erdgasnutzung.
Harald Hattendorf, GALiN, Mitglied im Werkausschuss klagt: Die Preispolitik der Stadtwerke ist schlicht undurchsichtig. Einkaufspreise und Kalkulationsgrundlagen werden selbst uns Ausschussmitgliedern gegenüber nicht offen gelegt. Dabei sollen wir Werkausschußmitglieder doch den Norderstedter Eigenbetrieb kontrollieren. Er betont, dass der Grundsatz Vorsorge für den Bürger das Handeln der Stadtwerke bestimmen sollte. Schließlich gehört jedem Bürger Norderstedts ein Stückchen des städtischen Eigenbetriebes.!
Als Möglichkeit zum Widerstand gegen die ungerechtfertigte Preispolitik im Bereich Erdgas nennt er den möglichen Einspruch bei den Stadtwerken nähere Informationen z. B. bei der Verbraucherberatung: www.verbraucherzentrale-sh.de unter Energie, Bau und Wohnen, Stichwort Gaspreiserhöhung.
Wer ständig die Gewinne steigert und gleichzeitig die Energiepreise erhöht, muss sich nicht wundern, wenn die Bürgerinnen und Bürger Widerspruch einlegen und weiterhin die alten Tarife zahlen, so abschließend Harald Hattendorf, energiepolitischer Sprecher der GALiN.
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