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Pressemitteilung vom 27. September 2006
Erdgasautos In Hamburg ist selbst die CDU plietsch
Wie erfreulich im Abendblatt zu lesen, dass es jetzt in Hamburg den ersten Streifenwagen mit Erdgasantrieb gibt! Schön für die Hamburger, probieren sie doch aus, ob sie auf diese Weise Geld und Schadstoffe sparen können. Weniger erfreulich ist, dass in Norderstedt die Umstellung städtischer Fahrzeuge auf den sauberen, sicheren und sparsamen Gasantrieb bisher nicht einmal ernsthaft in Erwägung gezogen und diskutiert wurde.
Die GALiN hat schon im September 2005 im Werkausschuss den Antrag gestellt, die Fahrzeugflotten der Stadtwerke umzustellen. Der Antrag wurde abgelehnt.
Im Februar 2006 beantragte die GALiN dann in der Stadtvertretung, Fördermittel für die Anschaffung und Umrüstung von privaten Fahrzeugen bereit zu stellen. Wieder abgelehnt!
Das Bedrückende daran ist die Art und Weise, wie die Anträge von vornherein und ohne große Diskussion abgelehnt wurden.
Dazu die Stadtvertreterin Maren Plaschnick: Sowohl im Werkausschuss als auch in der Stadtvertretung drängte sich der Eindruck auf, dass es nicht um die Frage ging, Ist eine Umstellung auf Erdgasantrieb sinnvoll?, sondern nur darum, von welcher politischen Seite diese Anträge kamen. Da wurde nicht nach Sachlage diskutiert und entschieden, sondern wieder einmal nach Parteinase!
Sie fügt hinzu: Wünschen wir den Hamburgern viel Einspar-Erfolg! Dann kommt vielleicht auch unsere CDU auf den Geschmack und stellt ihrerseits einen Antrag auf Einführung von städtischen Erdgasautos. Wir würden uns darüber freuen und selbstverständlich zustimmen!.
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