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TriBühne macht Theater ums Restaurant
Beim Blick in die Morgenzeitung dürfte Oberbürgermeister Grote am Freitag die Lust aufs Frühstück vergangen sein. War er es doch höchstpersönlich, der gegen die Einwände von GALiN, SPD und einigen CDU-Stadtvertretern die Verpachtung des Brunnenhofs nicht ausschreiben wollte, sondern erklärte, dies sei ein Geschäft der laufenden Verwaltung. Oberbürgermeister Grote hat dann erklärt, dass der Gastronomiebereich insgesamt der Mehrzwecksäle Norderstedt (Meno) GmbH verpachtet wird.
Der am 21.6. in der Stadtvertretung mit den Stimmen von CDU und FDP verabschiedete Nachtrag zum Wirtschaftsplan 2005 der Meno GmbH trägt die Unterschrift des Ober-bürgermeisters als Gesamtverantwortlichen. Darin enthalten sind Umsatzerlöse aus der Gastronomie für das 4. Quartal von 300.000.- Euro. Diesen Ansatz hat die GALiN Fraktion schon im Juni für völlig unrealistisch gehalten, da er eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahresquartal wäre. Wenn Gastronomie tatsächlich so erfolgreich wäre, müsste die Stadt eigentlich noch mehr Kneipen aufmachen, um damit etwa den defizitären Bereich der Jugend zu finanzieren, schlug die Fraktionsvorsitzende Anette Reinders (GALiN) damals vor.
Jetzt blickt die GALiN Fraktion mit großer Sorge auf das öffentliche Theater, das rund um den üblichen Besuch des Veterinäramtes im Gastronomiebereich von der Geschäfts-leitung der TriBühne veranstaltet wird. Ist doch darin der Versuch zu erkennen, frühzeitig von den völlig irrealen Umsatzprognosen für das 4. Quartal 2005 abrücken zu können.
Gleichzeitig ist jedoch zu lesen, dass bereits mehrere Mitarbeiter für diesen Bereich eingestellt wurden.
Jeder erfahrene Gastronom weiß, dass ein Restaurant, das mit dem Besuch des Veteri-näramtes und den Vokabeln bleibt vorerst geschlossen ins Gerede kommt, praktisch tot ist. Im Bereich von Norderstedt-Mitte, nicht gerade eine ausgewiesene Szenegegend, ist dies besonders verheerend. Der Oberbürgermeister wird dazu einige Fragen beantworten müssen.
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