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Obdachlosenunterkunft
Das Asyl im Langenharmer Weg ist wegen der tragischen Ereignisse der letzten Zeit, Totschlag und Selbstverstümmelung, und der regelmäßigen, fast täglichen Einsätze der Polizei, immer noch im Gespräch.
Dass eine intensive Betreuung der Bewohner mit ihren vielfältigsten persönlichen Problemen notwendig ist, wird von niemanden (öffentlich) bestritten.Der Kreis Segeberg müßte für eine Betreuung in diesem Bereich aufkommen. Seit Jahren geschieht hier aber nichts.
Ausgelöst auch durch die tragischen Ereignisse der letzten Zeit, war die Frage der Betreuung am 22. April 2004 im Sozialausschusses der Stadt Norderstedt ein Thema. Das Diakonischen Werk stellte ein Konzept zur Betreuung der Obdachlosenunterkunft vor.
Die GALiN begrüßt dieses Vorhaben ganz ausdrücklich. Es ist sehr lobenswert, daß der Sozialausschuss sich hier eines Themas annimmt, das seit Jahren angefasst werden müßte.
Leider folgt die CDU als Mehrheitsfraktion aber dem derzeit in der Stadtpolitik üblichen Schema. bedauert Klaus Rädiker sozialpolitischer Sprecher der GALiN . Bei der letzten Ausschußsitzung forderten die CDU Vertreter zum x-ten Mal die Verwaltung auf die Zuständigkeiten zu erklären. Wir hoffen, dass es gelingt noch vor den kommunalpolitisch bedeutsamen Entscheidungen diesen Jahres noch einmal im Ausschuß wenigstens über das Betreuungskonzept reden zu können.
Die GALiN befürchtet aber, dass die Bürgermeister-KandidatInnen sich ganz entspannt zurücklehnen werden: Soviel Aufmerksamkeit wird dieses Thema nicht erzeugen, um noch vor der Wahl Entscheidungen zu erzwingen.
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