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Beate-Uhse-Ring ist kein Aprilscherz
Ja, die GALiN Fraktion hat zur Benennung der Straßen im B-Plan 245 Logistik- und Distributions-Centrum (LDC), einem Gewerbegebiet im Süden Norderstedts in unmittelbarer Nähe zum Hamburger Flughafen, einen Antrag gestellt. Den Antrag, zwei der vier dort vorgesehenen Straßen mit Frauennamen zu belegen: Beate-Uhse-Ring und Amely-Schwebke-Kehre (Antrag anbei). Während über den Vorschlag, eine Straße nach Amely Schwebke (am 15.4. wird sie 93 Jahre alt!) zu benennen, kaum geredet wurde und nur der SPD einfiel: Sie lebt ja noch!, entstand über den Antrag, die Planstraße A Beate-Uhse-Ring zu benennen, eine lebhafte Debatte.
Die GALiN Fraktion, vertreten durch Maren Plaschnick, war argumentativ gut vorbereitet und betonte noch einmal die unternehmerischen Tugenden Beate Uhses, die sie über Jahrzehnte erfolgreich werden ließen. Eines ihrer Erfolgsrezepte war z.B., erst zu sehen, wofür es einen Markt gibt und dann zu investieren. Gerade in jüngster Zeit, auch in Norderstedt, ist bei manchen Unternehmen der umgekehrte Weg zu beobachten: Dort wird in großem Stil erst investiert, um dann festzustellen, dass es für das angebotene Produkt keinen Markt gibt. Hier kann Beate Uhse ein Vorbild für zahlreiche viel versprechende oder vielversprechende Manager sein.
Nachdem die Mitglieder im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr zu dem für sie überraschenden Vorschlag der GALiN Fraktion ihre Fassung wieder gefunden hatten (Kein Aprilscherz?), wurde die endgültige Beschlussfassung vertagt. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr tagt erneut am 15. April ab 18.30 Uhr im Norderstedter Rathaus. Nachdem die FDP diesen Vorschlag großartig findet, wird die GALiN Fraktion bis dahin um weitere Unterstützung für ihren Antrag werben.
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