PRESSEMITTEILUNG vom 29.09.2011
Neubau einer Kita im Frederikspark verzögert sich
Die Vertreter des ‚Vereins der Kinder wegen’ haben für ihre vielen Besuche im Jugendhilfeausschuss der Stadt schon ein eigenes Namensschild. Dies wahrscheinlich, weil es am letzten Donnerstag bereits der dritte Versuch war, vom Ausschuss grünes Licht für den Neubau eine Kindertagesstätte im Frederikspark zu bekommen.
Für die Sitzung hatte der Verein noch einmal ein Angebot vorgelegt, das einen der Schwerpunkte des Kitaträgers verdeutlichte. Um die vom Verein gewünschte Küche zur Versorgung seiner Einrichtungen (ca.120 Kinder) mit vollwertiger Mittagsverpflegung bei der geplanten neuen Kita im Frederikspark bauen zu können, erhöhte der Verein seinen Anteil an den dazu nötigen Investitionen erheblich.
Das erhoffte Startsignal für den von allen gewünschten Neubau blieb jedoch aus. Durch die CDU kam der Auftrag an die Verwaltung, zu prüfen, ob durch Verlegung der Küche in das Gebäude der Schule in der Pestalozzistraße die Offene Ganztagsgrundschule mitversorgt werden kann und damit Einsparungen zu erreichen sind.
Die Enttäuschung über die Verzögerung war nicht nur bei den Vertretern des ‚Vereins der Kinder wegen’ zu spüren. Dazu Klaus Rädiker, Vertreter der GALiN Fraktion im Ausschuss: „Die Situation bei der Verpflegung der Schulen in ganz Norderstedt muss geprüft und ein Gesamtkonzept erarbeitet werden. Das Ansinnen, die Verpflegung einer Schule und der Einrichtungen des ‚Vereins der Kinder wegen’ mal eben so im Handumdrehen zusammen zu werfen, bringt leider nur Unruhe und eine unnötige Verzögerung. Ich hoffe sehr, dass der Verein sein Angebot aufrecht hält."
Die Namensschilder des Vereins für die Sitzungen des Jugendhilfeausschusses werden noch mindestens einmal benötigt: Für den Beschluss, die Kindertagesstätte im Frederikspark endlich zu bauen.